So lief die Call of Duty: WWII Multiplayer-Beta

Call of Duty: WWII

Call of Duty: WWII: Alle Jahre wieder kommt ein neues „Call of Duty“! Und damit rollt auch eine neue Beta auf die Spielerschaft zu. Ist der zeitliche Rückschritt in Activisions Kriegs-Shooter eine willkommene Wohltat oder stehen einem deswegen die Nackenhaare zu Berge? Unser Fazit zur Beta.

Neues Setting, alte Erfolge?

Mit Call of Duty ist es ja so eine Sache. Über die Jahre wuchs eine bemerkenswert große Fanbase an. Darunter Casual-Gamer, E-Sport Spieler und eben die jährlichen nicht zu bändigenden Käufer, die jedes noch eingefahrene Spielprinzip innerhalb der Serie als „State of the Art“ betrachten. Weltkriege. Weltkriegsshooter. Zweiter Weltkrieg. So oder so ähnlich haben sich viele Shooter am Anfang der Nuller-Jahre gespielt. Größtenteils wurde als fast schon unverwüstliches Setting der Zweite Weltkrieg gewählt. Andere Studios nahmen beispielsweise den Spieler mit in den „Vietkong“, wollte aber durch fast schon rassistische und menschen verachtende Motive nicht zünden. Dann etablierte Entwickler Infinity Ward ein, damals, überraschend erfrischendes Konzept – eine futuristische Gegenwart. Schnellere Gefechte und mehr Technik-Gadgets konnte „Call of Duty“ vor dem erwartbaren Ruin retten. Also setzte man gute 9 Jahre auf dieses Idee, bis auch hier Langweile aufkam. Nach dem herausragenden Erfolg und einer totalen zeitlichen Rückkehr von „Battlefield 1“ scheint auch Activision in die Vergangenheit zu wollen. <> wurde offiziell angekündigt. Inmitten der Gamescom startete die erste Closed Beta und wir durften uns durch u.a. Gibraltar schießen.

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Trotz weitaus besserer Grafik und Setting-gemäßem Menü ist ein vollwertiges „Call of Duty“. Keine Spur von „Battlefield 1“-Anleihen oder sonstigen Parallelen. Rhythmischer Military-Sound im Hintergrund und prompt müssen wir uns für eine Klasse…pardon Division (Infantry, Expeditionary, Airborne, Armored sowie Mountain Division) eintragen. Dieser Auswahl-Bildschirm ist hübsch gemacht und bietet zur jeder Gruppierung nebst Infos auch kleine Clips mit unseren Vorgesetzten, die ihre Einheit als selbstverständlich beste verstehen. Kurz darauf können wir uns in eine der fünf Modi werfen. Neben den Klassikern wie „Team-Deathmatch“, „Herrschaft“ und „Hardpoint“ gibt es auch einen komplett neuen Kriegsmodus „Krieg“. Hier müssen wir im Team, Punkte auf der Karte „Breakout“ verteidigen Brücken erbauen oder ganz einnehmen. Leichtes Singleplayer-Flair weht. Bis auf letzteren werden alle Modi auf jeweils drei Karten gespielt. Zum einen die im Schützengräben ansässige „Pointe du Hoc“, im Winter spielende „Ardennes Forest“ sowie eine mit Versorgungsbunkern ausgestattete Map in „Gibraltar“. Allesamt clever im Leveldesign und interessanten klimatischen Bedingungen. Kurioserweise gab nur im Modus „Krieg“ gehörige Balance-Probleme, an denen Sledgehammer Games noch feilen muss. Gegnerische Teams sind hier eindeutig zu stark und Tode im Sekunden-Takt nahezu an der Tagesordnung. Während in den Vorgängern dank Zukunftsszenario es deutlich flotter mit Wandsprüngen ablief, entschleunigt Call of Duty: WWII in optimaler Form. Hier sollten Spieler öfter in Deckung und besser mit Bedacht vorgehen. Die Waffenauswahl ist nicht zu verachten. Wollen wir das M83 mit hoher Feuerrate oder besser ein handkleines MG mit größerem Schaden. Grafisch sieht das Spiel gelungen aus. Feuer- und Explosionseffekte sehen leuchtend-prall aus. Hakelige Animationen sind in MP-Partien durchaus normal, es könnte jedoch flüssiger laufen. Framerate blieb stabil. Das Matchmaking macht einen guten Job und verbindet euch in Sekunden mit anderen.

Call of Duty: WWII - Standard Edition - [PlayStation 4]
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Call of Duty: WWII - Standard Edition - [PlayStation 4]
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Fazit zur Call of Duty: WWII-Beta

Die erste Closed Beta von „Call of Duty: WWII“ hat nach Jahren wieder auf Anhieb großen Spaß gemacht. Der zeitliche Rückschritt tat dem „Call of Duty“-Franchise sichtlich gut und könnte damit wieder an erfolgreichere Zeiten anschließen á la Modern Warfare. Jeder, der sich selbst ein Bild machen will, muss den Titel zwingend vorbestellen. Damit steht euch ein garantierte Zugang zur 2. Beta startend vom 1. September bis 4. September auf PlayStation 4 und Xbox One zu. Eine PC-Beta ist später geplant. Ein ausführlicher Test erscheint auf RobVegas.de zum Release am 3. November 2017.

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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2010 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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