Gamescom 2017: „The Evil Within 2“ erstmals angespielt

The Evil Within 2
© Bethesda

The Evil Within 2: Der Weg führt nicht AUS sondern IN die Hölle. Rund 60 Minuten begleiteten wir Detective Sebastian Castellanos auf seinem Weg in eine mysteriöse Kleinstadt und flüchten vor schaurigen Horrorgestalten. Wird die Fortsetzung neue Akzente setzen können?

Resident Evil-Erfinder und Entwickler-Legende Shinji Mikami hat gewiss am meisten für heutige Horrorspiel Maßstäbe getan. Bereits 1996 hat Mikami einen heutigen Horrorklassiker aus der Taufe gehoben, der heute öfter als man meint zitiert wird – Resident Evil. Der Mix aus Erforschung des herrenlosen Herrenhauses und pointierter Schreckmomente + Kämpfe konnten Kritiker sowie Spieler auf dem Erdball beeindrucken. Nach dem Weggang von Capcom machte sich Mikami selbstständig und eröffnete sogleich das eigene Studio „Tango Gameworks“. Somit stand auch sein neues Spiel „The Evil Within“ fest, dass unter Publisher Bethesda veröffentlicht werden sollte. Klar als „Resident Evil 4“-Nachfolger im Geiste war der Titel um einiges blutiger und erinnerte in vielen Momenten auch an eine andere Marke – Silent Hill.

The Evil Within 2 - [PlayStation 4]
  • Bethesda
  • Videospiel
  • Deutsch, Englisch

Von Kleinstadt-Idylle zum Alptraum

Im Rahmen eines PR-Events konnten wir rund 60 Minuten aus dem kommenden Titel anzocken. In „Chapter 2“ erwachen wir im Inneren eines Kellers. Kriechen durch kleine Löcher im Zaun und entdecken kurz danach, mit Laken bedeckte, Leichen im Raum. Kaum drehen wir uns verändern sich die Stellen und wir werden per Spiegelreflex-Licht durch eine Tür gezogen. Plötzlich steht eine Horrorgestalt vor uns, die Sebastian gnadenlos durch den Korridor jagt. Nur durch Zufall entkommen wir dem Feind und wachen in einer Kleinstadt namens „Hope“ auf. Doch der idyllische Schein trügt, die Bewohner sind zu grauenhaften Wesen mutiert.. Zum Glück finden wir eine Pistole mit 8 Patronen und versuchen wie in Teil schleichend unseren Weg zu meistern. Das gelingt auch soweit, jedoch sind die Gegner teils zu schnell, sodass wir effektiv angreifen können. Per Messer wehren wir uns zwar, aber das ist als allerletzte Möglichkeit zu sehen. Auto-Aim ist hilfreich und verschafft unbedarften Spielern auch Erfolgsmomente. Steuerung ist vom Vorgänger übernommen. Grafisch reißt „The Evil Within 2“ keine Bäume aus, sieht aber um Welten besser Teil 1 aus. Zudem wurde die Letterbox & Störfilter entfernt. Spielerisch erinnert es in manchen Momenten doch stark an „The Last of Us“. Wir gespannt auf den Release am 13. Oktober 2017.

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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2010 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Facebook. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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